Leseprobe:

 

Der Vergleich Freiheit und Individualismus

 

Tatsache ist, Freiheit existiert nur dann, wenn unsere Gedanken wirklich  nie beeinflussbar wären. 

Jedoch ist gewiss, daß jeder einzelne Gedanke nicht aus sich selbst heraus entsteht, sondern vielmehr durch die Einflüsse unserer jeweiligen Umgebung. 

Dabei kann niemand unsere Entscheidung und die daraus resultierende Handlung die soeben angesprochene Freiheit für sich jemals beanspruchen. 

Hingegen der Individualismus bedeutet, daß man sich den automatisierten Anpassungsprozeß seiner Umgebung nicht völlig unterwirft, sondern versucht seinen eigenen Weg zu finden. 

Somit bleibt am Ende nur der Individualismus, der es uns immerhin ermöglicht, sich Freiräume der Gedanken zu schaffen. 

Daher ist die Freiheit ein Wunsch, ein Traum oder sogar nur ein theoretischer Begriff, während der Individualismus zur Realität werden kann, da er uns Menschen neue Wege ebnet, die einem helfen die eigene Persönlichkeit in der Unfreiheit zu bewahren.

 

Der Traum vom freien Raum

In den Räumen des Hauses beginnen die Decken zu schwingen, die Säulen verspüren die Lust zu tanzen, die Wände signalisieren pulsierendes Leben, die Treppen ziehen ihre Kreise, die Dächer schweben in der Luft und die Bäume wachsen in den Himmel. 

Diese Form der Betrachtung erweckt den Eindruck: "Hier muss die Freiheit fließender Räume zelebriert werden !" 

Daher findet ein Kampf statt und zwar zwischen Kreativität und Engstirnigkeit, wobei sich Licht und Schatten ständig einander begegnen. 

Dabei gewinnt die Dynamik an Gewicht, und der Ausgang des Kampfes ist noch ungewiss. 

Gewiss ist nur: "Visionen und Dimensionen sind gefragt, die Aufbruch und Enthusiasmus verkörpern, aber ohne hohlem Pathos oder leerer Monumentalität ". 

"Ist das der Traum vom freien Raum ?"